Zentrum für Neue Arbeit

Unser Zentrum für Neue Arbeit – Teil 2

Der Juli neigt sich dem Ende und so finde ich etwas Zeit, über unser Zentrum für Neue Arbeit zu berichten: Wie ist der aktuelle Stand? Gab es erste Beratungsgespräche? Und haben sich Leonie und Frederik zum ersten Mal leibhaftig getroffen? Und wie sieht so ein Zentrum für Neue Arbeit eigentlich aus? Dies alles, erfahrt ihr heute in diesem Beitrag; let us working out loud!

Der aktuelle Stand

Leonie und ich sind gerade mittendrin in der Organisation diverser Bestandteile des Zentrums für Neue Arbeit: Seiner Geschäftsform, wo und wie die Finanzierung abgewickelt wird und wie die Crowdfunding Kampagne anlaufen kann.

Trennschärfe zu unserem Business

Wer aufmerksam zugehört und unsere Beiträge verfolgt hat, stellt vielleicht fest, dass wir unsere inhaltliche Ausrichtung des Zentrums für Neue Arbeit überarbeitet haben (nach dem Prinzip inspect & adapt).
Wir denken, dass es dem Zentrum für Neue Arbeit gut tut, wenn wir es trennscharf zu unserem anderen Business, der Organisationsentwicklung und Unternehmensberatung, gestalten. Das bedeutet für euch, dass wir uns ganz darauf fokussieren werden, Einzelpersonen und Individual- und Privatanliegen zu bearbeiten. Es geht jetzt also wirklich nur noch um DICH und die drei Fragen:

  • Was für Fähigkeiten stecken in dir?
  • Was willst du wirklich und wahrhaftig?
  • Wie kannst du deine Ziele erreichen?

Unser kleines Teaservideo zum Zentrum für Neue Arbeit thematisiert also genau diesen Ansatz und dass wir dieses Jahr nicht als Krisenjahr, sondern Jahr der Chancen in Erinnerung behalten wollen.

Ethische und nachhaltige Banken

Aktuell sind wir im Gespräch mit diversen ethischen und nachhaltigen Banken, um ein passendes Geschäftskonto für das Zentrum für Neue Arbeit zu finden. Wir wollen, dass alle, die sich finanziell am Vorhaben beteiligen von A bis Z ihr Geld konstruktiv angelegt wissen können! Wir sind hier im Austausch mit der GLS, Triodos und Ethikbank. Die Hoffnung ist natürlich auch, dass sich eine der Banken für unser Vorhaben begeistern lässt und in irgendeiner Form an einem Sponsoring beteiligt sein wird.

Start für die Crowdfunding Kampagne

Am 1. September startet die erste Finanzierungsphase für das Zentrum für Neue Arbeit. Wir brauchen finanzielle Unterstützung, um kostenlose Beratungen, die Herrichtung der Räumlichkeiten in der Motzstraße 30 und Kreativmaterial organisieren zu können.

Ferner werdet ihr außerdem aus einer großen Palette an Dankeschöns auswählen können, die unter anderem gesonderte Einzelcoachings beinhalten, je nach Umfang der Spende und eurer Beteiligung. Es wird auch eine Auslosung geben, so dass ihr auch mit kleinem Geldbeutel an einem Gewinnspiel teilnehmen und euren Beitrag zu einer besseren Arbeitswelt beitragen könnt.

Geplant ist außerdem eine Phase 2 der Finanzierung: Hier wird es um die Gestaltung eines mobilen Zentrums für Neue Arbeit gehen, welches durch Deutsche Städte tourt sowie dem Arrangement des Zentrums für Neue Arbeit als Festival!

Erste Beratungsgespräche

Tatsächlich haben uns erste Zuschriften und Anrufe erreicht, die sich zum Zentrum für Neue Arbeit informiert haben. Tatsächlich wurden wir auch bereits um Rat gefragt, bezüglich einer neuen beruflichen Ausrichtung, aber auch nach Kooperationen und Optionen der Zusammenarbeit. Wir freuen uns über all dieses Feedback, den Zuspruch und danken an dieser Stelle auch nochmal Sebastian Becker, der bekannt für das „Neue Arbeit, Neue Kultur“ Netzwerk in Deutschland ist, welches er im Sinne eines regelmäßigen Calls auch wieder neu starten möchte. Sebastian hat mit Frederik einen Podcast zum Zentrum für Neue Arbeit aufgenommen, den ihr hier nachhören könnt.

Leonie und Frederik haben sich erstmals in den Räumen der New Work Academy getroffen

Seit März haben Leonie und Frederik fast wöchentlich Kontakt gehalten und an ihrer Vision zusammengearbeitet. Nun im Juli ist endlich ein erstes Treffen gelungen: Wir haben alle 4 Wände des Büros, egal ob Whiteboard, MagicChart oder Flipchart mit unseren Entwürfen und Ideen innerhalb von zwei Tagen gefüllt. Entstanden sind großartige Ideen zum stationären Zentrum in Berlin, der mobilen Variante von Leonie und ganz neu: Der Idee, dass das Zentrum für neue Arbeit ein reales Festival wird, welches wir gemeinsam mit euch bestreiten wollen!

Was ist ein Zentrum für Neue Arbeit

Es ist hochspannend, dass das Zentrum für Neue Arbeit auch für uns jetzt in diesem Moment mehr Gestalt bekommen hat, als wir uns von Angesicht zu Angesicht darüber austauschen konnten. Im Grunde haben wir uns überlegt, wie wir Menschen begleiten und dabei unterstützen können, herauszufinden, wie sie für sich ihre Fragen nach dem beruflichen Wollen klären und ein Gefühl dafür entwickeln können, was sie für Ressourcen haben und wie ein selbst gesetztes Ziel zur Wirklichkeit werden kann. Aus unserer Sicht braucht es hierfür verschiedenste Lernräume. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und all diesen wollen im im Zentrum für Neue Arbeit gerecht werden. Wir versuchen daher mit Hilfe von Themenräumen Menschen ganz unterschiedliche Einladungen zu geben, wenn sie das Zentrum für Neue Arbeit betreten, so dass das Thema für sie erlebbar wird und ihre Fragen auf unterschiedlichste Art und Weise reflektiert werden können. Die Räume werden im Folgenden kurz skizziert.

Der Canvas-Raum

Stell dir vor, du kommst in einen Raum, mit vier Wänden, die komplett aus Whiteboards bestehen. Auf jedem Whiteboard finden sich Systemische Fragen, die dich zum Nachdenken über deine Wünsche und Bedürfnisse anregen. In diesem Raum arbeitet jeder für sich. Möglicher Weise können auch wenige Menschen gemeinsam im Raum sein und sich gegenseitig von ihren Antworten inspirieren lassen. Der Fokus liegt jedoch auf der Selbstreflexion.

Der Coachingraum

Das Herz eines Zentrums für Neue Arbeit ist die Möglichkeit eines Austauschs. Im Coachingraum findet dies in geschützter Atmosphäre und auf Augenhöhe statt. Wir brauchen von diesen Räumen also durchaus mehr als einen, so dass mehrere Beratungen parallel stattfinden können. Das Wort Beratung wird hier spielerisch gemeint. Grundsätzlich werden unsere Coaches danach ausgewählt, ob sie von ihrer Identität selbst „Suchende“ sind. Beide Gesprächspartner haben also ein ähnliches Anliegen oder ein Verständnis davon, dass es nicht trivial ist, zu wissen, was man wirklich, wirklich will. Im Gespräch werden mit den Besucher*innen ihre Anliegen erörtert, Möglichkeiten und sinnvolle Optionen vorgestellt und durchaus genau hingeschaut und beobachtet, was für die Besucher*innen einen Unterschied in ihrem Leben machen würde oder wo sie vielleicht bereits einmal ein Gefühl der positiven Überraschung in ihrem Berufsleben gespürt haben. Diese Momente wollen wir sichtbar und stark machen.

Der Vortragsraum

Dieser Raum ist dafür da, sich Inspirationen zu holen oder eigene Ideen vorzustellen. Wir laden hierzu Menschen ein, die spannende Projekte oder Gedanken vorstellen möchten und lassen auch einige Slots frei, so dass Besucher*innen selbst ein Vorhaben und eine Idee vorstellen können, wenn sie ein Feedback dafür abholen oder Mitstreiter*innen suchen möchten.

Der Workshopraum

In diesem Raum geht es um das gemeinsame Arbeiten und schaffen. Wir würden uns wünschen, dass wir hier praktische Dinge einander beibringen und erlebbar machen können. Alle, die einen Workshop besucht haben, nehmen hier neue Ideen und Fähigkeiten mit, so dass der Besuch eines Zentrums für Neue Arbeit auch als Fortbildung gestaltet werden kann.

Der Kreativraum

Im Kreativraum steht es den Besucher*innen frei, mit den Werkzeugen und Materialien tätig zu werden. Das haptische Tun unterstützt sie dabei, ihre Gedanken zu formen. Möglicherweise entstehen hier auch kleine Arbeitsgruppen oder werden Prototypen für neue Ideen entwickelt. Der Kreativraum hat eine Werkstatt- und Bastelecke sowie Flipcharts, Whiteboards und wiederverwendbare Magnet-Post-Its.

Der Quatschraum

Wir sind uns noch nicht klar, mit was wir diesen Raum füllen. In der Theorie soll es jedoch einen Ort geben, an dem die Besucher*innen expressiv tätig werden können, indem sie Dinge umherwerfen, kaputtmachen oder oder Wände beschmieren können. Der Quatschraum ist eine Auseinandersetzung mit dem Unterbewussten. Menschen sind komplexe Lebewesen, die sich nicht immer kontrollieren sollen müssen. Wir wollen mit diesem Raum Energien freisetzen, die selten auf Veranstaltungen freigelassen werden dürfen.

Der Raum der Stille

Im Raum der Stille liegen weiche Matten und wird nicht gesprochen. Es ist ein Raum für Meditation, zum Runterkommen und zur Reizentflutung. Eine Zuflucht für alle, die eine Pause für sich und ihre Sinne brauchen.

Das Café

Dies ist ein Raum zum Verabreden, Kaffee trinken und Networking. Es gibt leichte Snacks für den kleinen Hunger und viel Raum zum Plaudern und sich kennen lernen.

Werde jetzt Teil der Bewegung

Wir vernetzen uns aktuell wieder sehr stark mit der New Work Community, da es uns wirklich ein großes Anliegen ist, eine größere Veränderung für viele Menschen anzustoßen. Wenn dich das Thema also ebenfalls berührt und reizt, dann schreib uns gerne einen Kommentar! Ebenfalls freuen wir uns über Feedback und weitere Ideen und Vorschläge zu möglichen Räumen auf dem Zentrum für Neue Arbeit Festival!

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